son of hibachi

Testbericht Holzkohle Grill für Singles: Son of Hibachi

Holzkohle Grills gibt’s viele – aber welcher Grill ist ideal für Singles? Mein Single Grill Testbericht: der Test vom „Son of Hibachi“:

Meine Freunde haben sich in den Kopf gesetzt die bevorstehende Europameisterschaft bei mir zu celebrieren – heisst: Meine Gartenwohnung soll in eine Art Männer-WG – Sportstudio – Gartenlokal verwandelt werden. In der Halbzeitpause der EM-Spiele, oder zwischen den Spielen dann noch ein leckeres gegrilltes Steak oder gegrillte Käsegrainer… naja… so war der Plan…Ich hab nun also das Internet nach einem passenden Grill für mich durchforstet. Ich hatte so die Vorstellung von einem Holzkohlegrill der schnell und vorallem (!) selbständig grillbereit ist (ich will weder mit dem Fön hantieren noch mit irgendwelchen Blasebalgs, Fächern etc.). Bezahlbar sollte er sein, stabil, dennoch kompakt (damit ich den Grill auf- bzw. wegräumen kann, oder mal auch mit an die Isar nehmen kann…). Einfach in der Handhabung – und am Besten mit einem Rost ausgestattet, der leicht wieder sauber zu bekommen ist… Mehr nicht 😉

Ich streifte durchs Internet – und las hier und da – Bewertungen, Berichte, Testberichte, Tests – irgendwann fand ich dann einen Grill der alleine von der Beschreibung dem sehr sehr nahe kam, was ich wollte: Son of Hibachi

Son of Hibachi, what?

Irgendwo in den hintersten Ecken meines Hirns wusste ich zwar noch dass „Hibachi“ irgendwas mit einem japanischen Kamin einem Ofen zu tun hat – aber warum sollte nun der Sohn von ihm mir als Grill dienen…  – Neugierde machte sich breit und ich fand im Internet ein Video dass ich euch, der Einfachheit halber, nicht vorenthalten will:

Ich hatte noch eine Rückfrage bzgl. der auch angebotenen Grillplatten zu diesem Grill (ab und zu kommt es ja vor dass man vielleicht auch mal ein Spiegelei, Rührei, Gemüse, Röstzwiebeln, Pilze, oder Bratkartoffeln auf dem Grill zubereiten „muss“… – ich erhielt promt Antwort auf meine Email – am Sonntag abend (!) Respekt für diesen Support!
Ich bestellte kurzerhand diesen Grill – und bereits 2 Tage später war der Son of Hibachi bei mir. Das Wochenende sollte sehr lau werden – für Ende April, Anfang Mai fast sommerlich – und nachdem ich sowieso am Wochenende ein Fussball-Turnier hatte fiel Extrem-Weggehen aus. Ich entschied mich zum ultimativen Gill Test mit einem Spezl von mir – sollte beim grillen mit Hibachi´s Sohn was schiefgehen oder nicht funktionieren, dann besser jetzt als zur Fussball-EM!

Einkaufen für den Grillabend

Schnell noch Holzkohle und Grillanzünder gekauft, bei meinem Lieblingsmetzger vorbei – ein paar Steaks und Hähnchenbrust-Filets gekauft, Augustiner-Bier im Kühlschrank eingelagert und den gekauften Kartoffelsalat verfeinert. Dann gings zum Aufbau des Grills – was heisst Aufbau… – es vergingen nicht mal 4 Minuten und der Grill war vom versandfertigen – in den einsatzfertigen Zustand „aufgebaut“  – ganz ohne Werkzeug, Anleitungen etc. – total einfach!

Einsatzbereit… los geht’s

Ich stellte den Son of Hibachi in den Rasen und die Reaktion meines Spezls auf den Grill war: „ist das ein defibrilator?“ und „wo ist denn nun dieser Wundergrill?“. So – jetzt war Action gefragt – ich wollte unbedingt dieses Wunderding der Fleischerhitzung in Betrieb nehmen. Also – wie in dem Video und in der Anleitung und zahlreichen Berichten beschrieben – Holzkohle unter die Roste, die Roste wieder eingesetzt, in den Aschekasten ein paar Grillanzünder, drei Blätter eines saugstarken Küchentuchs gerollt an die Seite gelegt, und drei Holzkohlestücke zwischen Grillanzünder und Holzkohle platziert.

„aha – und nun?“ sagte mein Spezl… – ich klappte den Grill zusammen, zog den obersten Schieber bis kurz vor „hält die beiden Seiten nicht mehr zusammen“ und zog den Aschekasten auf. Mit einem Feuerzeug entzündete ich die gerollten Küchentücher – und schob den Aschekasten wieder fast zu – einen Daumen breit ließ ich ihn offen.

Kinder, oder Urinstinkte des Mannes

Wie Kinder die zum ersten Mal ein faszinierenden Spielzeug  aus der Nähe sehen, standen wir nun beide um den Grill rum – vielleicht auch ein Urinstinkt der in uns Männern schlummert – damals als wir noch vor der Höhle das Feuer bewachten… – beide schauten wir ungläubig – und prüften immer wieder durch einen Blick in die obere Öffnung was sich da so im Inneren tun würde… Es tat sich was – und wie: die Grillanzünder loderten, und die Flammen schossen immer wieder empor – erst noch ein bisschen spärlich – dann immer stärker – und schön langsam merkten wir die Hitze die der kleine Grill produziert.

von 0 auf Grillfertig in 12 Minuten

Keine zwölf (!!!) Minuten später – wir standen immer noch untätig um den Son of Hibachi herum – kam soviel Hitze am oberen Schacht raus, und die Grillkohle war schon gänzlich weiß – entschlossen wir uns – den Grill nun seiner wahren Bestimmung zu übergeben: wir klappten die beiden Hälften auf und sahen dass der Grill nun Fleisch will 😉

Glut und Gut

Es war so eine Glut in dem Grill – ohne irgendwas zu tun, ohne Fächeln, ohne Fön, einfach nur so – dass es selbst meinem sehr skeptischen Spezl die Sprache verschlug. Also Steaks und Hähnchenbrust auf den Grill gelegt und… ENDLICH – da war er – dieser Geruch den nur ein Holzkohlegrill in Verbindung mit Fleisch und Grillgewürzen hat.

Fertig, Satt und zufrieden

Ein paar Minuten später saßen zwei total zufriedene, pappsatte Münchner in Gartenstühlen auf der Terrasse und hatten nur noch ein Thema – diesen Grill – diesen „Son of Hibachi“. Selten waren wir mehr begeistert von einem „neuen technischen Gerät“ mit Ausnahme des Computers!

Selbstreinigungsfunktion

Nun wollten wir es wissen – übermütig und angestachelt vom bisherigen Ergebnis klappten wir die beiden Grillhälften die gerade noch das Fleisch köstlich gegrillt hatten, zusammen, schlossen den oberen Schieber zu 2/3-tel und standen wieder ungläubig vor dem Grillzwerg – Rauch stieg auf – ein eindeutiges Zeichen, dass er nun all das verbrennt was gerade noch auf dem Rost an Rückständen und Marinade gewesen sein musste.

Gerade als dieses Abrauchen aufgehört hatte kam der Anruf von Nadine – sie hatte ne Freundin aus Leipzig zu Besuch und wollte noch auf einen Drink weggehen, und ob ich / wir Zeit hätten… Soviel zum Thema: Kein Weggehen an diesem Wochenende. Klar haben wir Zeit… 😉

aufräumen für Profis

Sichtlich verdutzt war mein Spezl, als ich den Grill nun in die Tragetasche packte und in die Garage stellen wollte – aber der Trick ist genial, da diese hitzebeständige Tasche sowohl den Grill löscht, abkühlt, als auch dadurch aufgeräumt ist und nicht tagelang meine Terrasse „verziert“.

Weitere fünf Minuten später waren wir auf dem Weg ins XII Apostel – aber das ist eine andere Geschichte.

mein Fazit:

Ich kann diesen Holzkohle Grill wirklich absolut – ohne Einschränkungen – empfehlen.

Für alle die schnell mal grillen wollen, die für 1-4 Personen eine kleine Gartenparty feiern wollen oder einfach auch mal alleine schnell mal ein Stück Fleisch auf den Grill legen wollen ist der Son of Hibachi DER IDEALE GRILL! Dieser wirklich günstige Holzkohle Grill ist schnell und ohne persönliches Zutun einsatzbereit, die Grillfläche reicht aus um bis zu vier Steaks gleichzeitig zu grillen, der Rost ist stabil und die Selbstreinigungsfunktion sowie das Verstauen in die hitzebeständige Tasche vor und nach dem Grillen ist einfach nur genial.

Ich freue mich schon auf weitere verdutzte Gesichter meiner Freunde, wenn die das Sportstudio zur Fussball-EM bei mir eröffnen werden und die ersten Steaks brutzeln!

8 Gedanken zu „Testbericht Holzkohle Grill für Singles: Son of Hibachi“

  1. nicht schlecht, wenn ich da so an einige aktionen denke die wir mit „normalen Grill’s“ am See gemacht haben, am ende konnte man erstmal das Auto bzw. den Kofferraum reinigen, alles verdreckt. Kann Dir damit nicht passieren dank einer extra Tasche. Gute idee vom Hersteller & der Preis ist auch noch in ordnung.

  2. Klingt ja nach einem heiden Spass mit diesem Grill. Leicht zu transportieren, schnell im Aufbau… Nur leider passt halt nicht so viel rauf, wenn man den Bildern glauben schenken darf.

  3. Klingt ja echt cool – vor allem die Sache mit der Selbstreinigungsfunktion hat schon Potential. Und dass man innerhalb von 12 Minuten mit dem Grillen anfangen kann. Eindeutig ein Produkt für Menschen mit wenig Zeit 🙂

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